A b o u t

 

Meine berufliche Laufbahn begann im Jahr 1980 als Restauratorin für Möbel und Holzobjekte, ab 1984 unterhielt ich zehn Jahre lang mein eigenes Restaurierungsatelier.

 

Daran anschließend wechselte ich in das Vonderau-Museum in Fulda und betreute dort drei Jahre bis 1997 als stellvertretende Werkstattleiterin den gesamten Sammlungsbestand. Im Mai 1998 wechselte ich in das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin und betreute in Berlin-Dahlem bis Mitte 2020 die Sammlungen der Amerikanischen Ethnologie. Dort wurde mein Interesse geweckt, als ich erstmalig mit der Thematik von ehemals an Objekten eingesetzten Alt-Bioziden in Berührung kam. Es folgte im Jahr 2006 meine Diplomarbeit, worin ich die Möglichkeiten untersuchte, durch Alt-Biozide belastete ethnographische Materialien und Objekte mit superkritischem Kohlendioxid durch Extraktion zu dekontaminieren. Meine Beschäftigung mit kontaminierten Sammlungsgegenständen, hervorgerufen von ehemals eingebrachten Bioziden, führte zu zahlreichen Publikationen sowie zu Lehrtätigkeiten und Vorträgen im In- und Ausland auf diesem Gebiet.

 

Als Projektkoordinatorin zur Erarbeitung eines Curriculums zur Kulturgüterkontamination und- dekontamination war ich von 2013-2014 für das Projekt kleinst- und mittelständische Unternehmen (KMU) und Wissenschaft im Dialog: Kulturgüterdekontamination an der Europa-Universität Viadrina tätig.

 

Weiterführend widmete ich mich forschend der Schädlingsbekämpfung in Museen am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts - Modifizierung industrieller und Entwicklung museumseigener Methoden sowie Verbreitung und Einsatz der einzelnen Wirkstoffe, dargestellt am Beispiel des Ethnologischen Museums Berlin. Meine Promotion auf diesem Gebiet habe ich an der Europa-Universität Viadrina im Juli 2020 erfolgreich abgeschlossen.